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History
1959 - Alejandro De Tomaso kommt nach Modena
Über 40 Jahre sind vergangen seit Alejandro De Tomaso aus Argentinien nach Italien kam, um seiner Leidenschaft, dem Rennsport, nachzukommen.
Im Jahre 1959 fand er eine Firma, die seinen Namen trugen sollte. Dies war die Geburtsstunde von De Tomaso Modena. Sein Bestreben war von Anfang an die vielen Ideen und Erfahrungen aus dem Motorsport in die Praxis umzusetzen.
Er begann mit der Formel 2 in einem von De Tomaso designten Chassis, angetrieben von einem 135 PS starken OSCA 1000 ccm Motor. Die nächsten Autos waren Formel Junior Cars mit einem modifizierten 1000 ccm Motor von FIAT.
1962 - Das Jahr intensiver Aktivitäten
Ein Formel 1 Auto wurde gebaut, angetrieben von einem Alfa Romeo Motor. Diesem folgte ein Rennsportwagen mit einem 1000 ccm Motor von OSCA. Letzterer startete 1 mal und gewann auf Anhieb in Italien ein Rennen. Ende des Jahres 1962 stellte De Tomaso ein Formel Junior Car vor. Es wurde von einem 1000 ccm Motor von Ford angetrieben.
Dieses Auto gewann das Italienische Bergstrassen Rennen 1962.
Das Chassis dieses Wagens war eine Monocoque Konstruktion aus Magnesium mit eingebauten Tanks und gebrauchte den hinten angebrachten Motor als Teil des Chassis.
Dieses innovative Chassis Design wurde später von vielen F1 Autos übernommen.
Als Motoren wurden Alfa Romeos, Maseratis, OSCAs, Fords und auch von De Tomaso selbstgebaute Triebwerke verwendet.
Der erste selbst entwickelte und gebaute Motor war ein flacher V8, gefolgt 1963 von einem 4 Zylinder Motor, dann 1966 nochmals ein V8 und schliesslich 1970 der gigantische V12.
1963 - Der erste Strassen Sportwagen ensteht
Mit dem 1963 erstmals gebauten Vallelunga konnte De Tomaso seine Rennsporterfahrungen und seine Visionen auf die Strasse bringen.
Diese erfolgreiche Auto wurde von einem 4 Zylinder Ford Cortina Motor angetrieben.
Der Motor war hinten zentral angebracht und brachte 105 PS bei 6200 Umdrehungen/M. Viele meinen dieser Wagen ist heute noch der schönste den De Tomaso je gebaut hat.
1966 - Mit dem Mangusta in die Jagdgrüde
der Nobelmarken aus Modena
Mit dem extrem modernen und innovativen Mangusta, designed vom jungen Giugiaro schaffte De Tomaso den Sprung in die Eliteklasse der Sportwagenhersteller.
Der Mangusta konnte mit gewaltigen Leistungsdaten aufwarten: V8 4729 ccm, 305 PS, 250 Km/h schnell.
Ins Auge stachen bei diesem Modell aber auch die beiden nach oben öffnenden Flügeltüren, die bis ans Heck reichten.
In der Zeit von 1967 bis 1970 baute De Tomaso, in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Firma Rowan Elektric, ein Elektroauto, womit gezeigt wurde wie weit De Tomaso seiner Zeit voraus war.
1970 - Der Pantera wird geboren und soll fortan
als Symbol für De Tomaso stehen
Insgesamt wurden 7260 Modelle des Pantera gebaut. Die hochmotorisierten Rennversionen des Pantera, der ´72 GT3 und der GT4 dominierten lange Zeit die
Rennen. Dieser Sportwagen verkörpert De Tomaso pur, und steht heute noch als Symbol für die Firma.
Wer De Tomaso fährt, lebt die Legende! Wer den Pantera fährt, ist Teil des Kultes!!!
De Tomaso produzierte aber auch Sedan Modelle sowie Luxuscoupes. Den 1970er Deauville mit Ford V8 Motor und Automatik Getriebe, gefolgt vom etwas kürzeren
Longchamp Coupe.
1990 kam eine überarbeitete und luxuriösere Variante
des Pantera auf den Markt, von der nur 38 Stk. produziert wurden.
In diesen Jahren beschäftigte De Tomaso über 5000 Angestellte.
1993 - A new star is born, der Guara tritt die Nachfolge des Pantera an
Ein Sportwagen ohne Komprimisse sollte der neue Guara werden, und er wurde es.
Anfangs von einem BMW Motor getrieben, wird der Guara jetzt mit Ford Hochleistungsmotoren bestückt. Neben dem schlichten Coupe und der eigenwilligen Barchetta glänzt als dritte Version des Guara. Dieser Augenschmaus wird von einem
BMW Motor angetrieben, der aufgrund seiner kompakteren Abmessungen besser in das modifizierte Chassis des Guara Spyder passt.

