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Schwarzwald
Treffen des De Tomaso Club Schweiz in Freudenstadt von Axel Kühn
Die Sonne strahlte über den Bergen des Schwarzwald. Der Teer der Straßen glitzerte in der Hitze. Der Schwarzwald zeigte ich wieder von seiner besten Seite.
Doch da, die Ruhe wird unterbrochen. Das tiefe Brabbeln von hochvolumigen Achtzylindermotoren schallt durch das enge Tal. Um die Kurve schießt ein gelb-schwarzer Pantera GT4 gefolgt von einem der selten Pantera Si oder auch Pantera 200 genannt. Ihnen folgenden weitere Pantera unterschiedliche Bauart, zwei Longchamp und Begleitfahrzeuge.
Der De Tomaso Club Schweiz war zu seinem Jahrestreffen in den Schwarzwald aufgebrochen. Nach einem kurzen Halt bei Clubkollegen Ute + Gerhard Dürr ging es über malerische enge Straßen nach Freudenstadt. Am Abend fanden sich schließlich rund 15 Fahrzeuge am historischen Hotel „Chateau Marquette“ ein.
Der erste Tag begann mit einem sportlichen Wettbewerb – Bogenschiessen a la Robin Hood. Jeder konnte zeigen, wie ruhig er mit Pfeil und Bogen umgehen konnte. Manch einer war überrascht wie schwierig es war, den Pfeil ins gewünschte Ziel zu führen.
Am Nachmittag stand eine große Ausfahrt auf dem Programm. Ziel war der Marktplatz von Gengenbach, wo an diesem Tag ein historisches Fest veranstaltet wurde. Über verträumte Straßen, enge Täler und wunderschöne Landschaftsbilder erreichten wir diesen Ort und konnten unsere Fahrzeuge im historischen Teil der Stadt abstellen. Die Begeisterung der Touristen und Anwohner kannte keine Grenzen. Jeder wollte wissen, wieviel PS, wie schnell oder wie teuer die Fahrzeuge waren. Der ein oder andere fühlte sich versetzt in die 70er Jahre, als noch die Panteras auf der Rennstrecke ihr Unwesen trieben.
Beim Gala-Dinner im Hotel konnte dann jeder seine Eindrücke dieser idylischen Landschaft schildern und kleine Anekdoten erzählen, die im Leben eines De Tomaso-Besitzers einfach nicht ausbleiben.
Der Sonntag stellte noch einmal einen Höhepunkt dar. Über die Schwarzwaldhochalpenstraße ging es bei strahlend blauem Himmel in einen kleinen Ort. Dort führte eine winzige Straße zu einem Bauernhof, wo wir als Abschluß ein traditionelles Schwarzwaldfrühstück einnahmen. Die Straße hatten wir kurzerhand in eine kleine Rennstrecke umgewandelt. So hatte jeder die Möglichkeit sein Fahrzeug angemessen und mit viel Spaß bis zum Bauernhof eigenen Parkplatz zu bewegen.
Das Frühstück bildete den Abschluß des Treffens. Mit ein wenig Wehmut traten wir die Rückreise an – hatte uns der Schwarzwald doch von seiner besten Seite gezeigt und waren noch viele Täler mit den schönen kleinen kurvenreichen Straßen nicht erkundet worden.
Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal

